Lungenfibrose ist eine Erkrankung, bei der das Lungengewebe durch Vernarbung (Fibrose) steif und unelastisch wird. Diese Veränderungen führen zu einer zunehmenden Atemnot, insbesondere bei körperlicher Anstrengung, und können auch mit trockenem Husten einhergehen. Lungenfibrose kann verschiedene Ursachen haben, darunter:
- Langanhaltende Exposition gegenüber Schadstoffen
- Autoimmune Erkrankungen
- Bestimmte Medikamente.
Lungenfibrose kann allerdings auch idiopathisch, das heißt ohne erkennbare Ursache, auftreten.
Zu den zentralen diagnostischen Verfahren gehört die hochauflösende Computertomographie (HRCT), die detaillierte Bilder der Lunge liefert und die Fibrose erkennen kann. Weitere Tests wie die Spirometrie zur Messung der Lungenfunktion und Blutuntersuchungen zur Abklärung von möglichen Ursachen sind ebenfalls wichtig. In einigen Fällen kann eine Bronchoskopie mit Gewebeentnahme (Biopsie) notwendig sein, um die Diagnose zu bestätigen.
Eine Lungenfibrose kann nicht geheilt werden, da die narbigen Veränderungen des Lungengewebes sich nicht mehr zurückbilden können. Die Behandlung der Lungenfibrose zielt daher darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Symptome zu lindern.
Antifibrotische Medikamente können eingesetzt werden, um die Vernarbung des Lungengewebes zu reduzieren. Zusätzlich sind Sauerstofftherapie und rehabilitative Maßnahmen wichtig, um die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern. In fortgeschrittenen Fällen kann eine Lungentransplantation in Betracht gezogen werden, um das Überleben der Betroffenen zu sichern, da eine Lungenfibrose ggf. zum Tod führen kann.